Santokumesser Test 2020

Santokumesser Test 2020: Die besten Santokumesser im Vergleich

Inhaltsverzeichnis

Santokumesser klingen äußerst spannend, ja fast als würde es sich die japanische Kampfkunst höchstpersönlich in Ihrer Küche gemütlich machen.

Allerdings hat das Santokumesser nicht besonders viel mit Kampfkunst, sondern vielmehr mit Kochkunst zu tun. Seit nun mehreren Jahren erfreut sich das scharfe Profimesser einer immer stärker werdenden Beliebtheit unter deutschen (Profi-)Köchen…

… und das hat seine Gründe!

Wir erklären Ihnen in unserem Santoku Messer Test, was das besondere Messer kann und welche die TOP 3 Modelle in verschiedenen Preisklassen sind.

Unsere Empfehlungen im Überblick


QUALITÄTSSIEGER : KAI Shun Santoku Tim Mälzer Edition
Die Luxus Edition für passionierte Köche mit hohen Ansprüchen. Hier stimmen Design und Leistung vollkommen überein und sind den überdurchschnittlich hohen Preis wert. Der Härtegrad ist mit 61 Rockwell fast schon ein Alleinstellungsmerkmal.
KAUFEMPFEHLUNG : Santokumesser Zwilling
Ein durch und durch solides Messer für anspruchsvolle Haushalte. Die Klinge ist äußerst scharf und der Griff liegt perfekt in der Hand. Das Schneiden macht einen riesigen Spaß. Das Design ist allerdings recht langweilig.
PREISSIEGER : PAUDIN Santokumesser
Ein sehr überraschendes Produkt, weil es aufgrund des günstigen Preises kaum feststellbare Qualitätsmangel aufweist. Es handelt sich jedoch nicht um Damszenerstahl, sondern um eine Mischung aus Edelstahl, Chrom und Kohlenstoff. Die Klinge könnte der Meinung einiger Kunden etwas schmaler gefertigt sein.

Was ist ein Santokumesser?


Fleisch, Fisch, Gemüse – so lauten die drei Tugenden des Santokumessers. Und in der Tat bedeutet Santoku im japanischen so viel wie „drei Tugenden“.

Das japanische Kochmesser ist dafür ausgelegt, als Allzweckmesser eine Vielzahl von Speisen so fein und so schonend wie möglich zu verarbeiten; volle Kontrolle und saubere Schnitte sind das höchste Gebot. Daher ist die erste zentrale Charakteristik des Santokumessers die kompromisslose Schärfe.

Der Aufbau des Messers fördert einen handlichen Griff mit ausreichend Platz für die Finger und eine angenehm leichte Druckentwicklung. Dadurch, dass die Klinge weit über den Griff nach unten herausragt und vom Anfang bis zum Ende „messerscharf“ ist, lässt sich ziemlich leicht durch die Hebelwirkung Druck auf das zu schneidende Lebensmittel ausüben. Man spricht hier auch vom sogenannten „Druckschnitt“. Des Weiteren zeichnet sich ein Santokumesser durch die stumpfe Oberkante aus, die zur Spitze hin nach unten verläuft.

Zudem kommt, dass das Gesamtgewicht des Messers sehr gering im Vergleich zu anderen handelsüblichen Küchenmessern ist. Dadurch liegt es gut in der Hand und macht jede Menge Spaß beim Kochen.

Santokumesser Empfehlung: Unsere TOP 3 im Detail


Wir haben unsere TOP 3 anhand verschiedener Kriterien bewertet. Dazu zählen: Kundenrezensionen, technische Daten (Stahlhärte, Griff, Material, Schärfe) und die Optik. Im folgenden lesen Sie genau, welche Eigenschaften die besten Santokumesser mitbringen.

Die Kaufempfehlung im Überblick : Santokumesser Zwilling
Preislich gehört das Santokumesser von Zwilling lange nicht mehr in die Discounter-Schublade. Im Gegenteil: Mit einem (noch) sehr moderaten Preis überzeugt es mit einer massiven Schärfe aus Cronidur 30 Stahl. Die Länge der Klinge beträgt 18 cm. Das Messer wurde in Deutschland bei höchsten Qualitätsansprüchen hergestellt.

Die Maserung ist minimalistisch, schlicht und besteht aus einfachen Kuhlen direkt über der Klinge. Mit 350 Gramm ist das Messer jedoch recht schwer im Vergleich zu anderen Santokumessern. Hier wird allerdings auch berichtet, dass sich das hohe Gewicht angenehm auf Schneiden auswirkt.

Insbesondere die gute Kundenbewertung zeigt, dass es sich um ein hochwertiges Premiummesser handelt, welches nicht nur unter Hobby-, sondern auch unter Profiköchen eine hohe Reputation genießt. Das Messer schneidet alles Mögliche so fein und so leicht, als wäre es Butter und liegt angenehm in der Hand.

Das Design ist sehr schlicht mit einem schwarzen Griff und drei Nieten versehen. Kritisiert wird lediglich der grobe Schliff oberhalb der Klinge, welcher sich schwieriger als eine glatte Fläche reinigen lässt. Insgesamt ist dies jedoch nur für wenige Kunden ein echter Nachteil.

Vorteile

  • Sehr scharf
  • Hochwertiger Stahl
  • Made in Germany
  • Liegt gut in der Hand
  • Akzeptabler Preis für langlebige Ware
  • Kuhlen an der Klinge (minimalistische Maserung)

Nachteile

  • Eher langweiliges Design
  • Grobe Oberfläche oberhalb der Klinge

Der Qualitätssieger im Überblick : KAI Shun Santoku Tim Mälzer Edition
Wer Tim Mälzer ist, muss wohl kaum erklärt werden. Der deutsche Starkoch hat sich als einer von vielen anderen Starkochs auf das Santokumesser eingeschossen und gleich seine eigene Edition herausgebracht. Diese entspricht, erwartungsgemäß, den Ansprüchen eines sehr anspruchsvollen Meisterkochs.

Die Klinge besteht aus 32 Lagen des korrosionsbeständigen Damaszenerstahsl und wurde von japanischen Schmieden des Herstellers KAI von Hand gefertigt – das spiegelt sich natürlich auch im Preis wider. Die Klinge umfasst 18 Zentimeter und hat einen Härtegrad von 61 (+-1) HRC auf. Diese Härte ist auf dem Markt für Messer praktisch ein Alleinstellungsmerkmal.

Der Griff ist indes aus Walnuss gefertigt und besitzt eine symmetrische Form, womit sie sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet ist. Die Länge des Griffs beträgt 12 cm.

Abgerundet wird diese hochwertige Klinge durch die außergewöhnliche Maserung und die Hammerschlagoberfläche, welche sich durch die Oberfläche fließend an die Optik des Walnuss-Griffes anschmiegt. Das Design ist insgesamt schlicht und zeitlos.

Dass das Messer bei dem Großteil der Kunden enorm gut ankommt, ist kein Wunder. Die Klinge ist „mordsscharf“ und schneidet auch die weichsten Tomaten in feine Scheiben. Der Griff ist für einige Kunden jedoch zu glatt. Auch kam es bereits vor, dass das Messer mit Produktionsfehlern verschickt wurde.

Vorteile

  • Extrem harter Stahl
  • Große Klinge
  • Edles, zeitloses Design
  • Sehr scharf
  • Liegt sehr gut in der Hand
  • Schöne Maserung
  • Hammerschlagoberfläche ist handgefertigt  

Nachteile

  • Griff gefühlt etwas zu glatt
  • Sehr teuer
  • Manchmal mit Produktionsfehlern verschickt

Der Preissieger im Überblick : PAUDIN Santokumesser
in preisgünstiges Santokumesser, das sich vor allem für Einsteiger sehr gut eignet, ohne spürbare Nachteile bei der Anwendung zu erleben. Wenn Sie sich also erst einmal an die Benutzung eines Messers aus Japan gewöhnen wollen, ist dies das perfekte Einsteigermodell. Zudem ist es aufgrund der feinlinierten, sehr detailreichen Maserung ein echter Hingucker in Ihrer Küche. Die Optik wird zudem durch einen ansehnlichen Holzgriff abgerundet.

Die Klinge ist 17 Zentimeter lang und besteht aus einer Basis aus deutschem Edelstahl und der Zugabe von 16-18% Chrom, sowie 0,6-0,75% Kohlenstoff. Die Härte beträgt 56-58 Rockwell.

Der Griff hingegen liegt super in der Hand und wurde aus Holz gefertigt. Ein Fingerschutz ist ebenfalls integriert. Die Ergonomie erhöht sich noch einmal um ein Vielfaches, weil das Messer gerade einmal 195 Gramm wiegt.

Aufgrund der hohen Qualität (Schärfe, Klingenhärte, Ergonomie) ist der günstige Preis ein schlagkräftiges Kaufargument. Zudem sind die Kundenbewertungen durchweg positiv. Die Verpackung, in der das Messer geliefert wird, gleicht einem Geschenk und beim Herausnehmen wird sofort klar, dass es super angenehm in der Hand liegt. Hinzukommt, dass es leicht zu reinigen ist und natürlich über eine enorm hohe Schärfe verfügt.

Negative Kundenbewertungen gibt es kaum. Hin und wieder wird erwähnt, dass die Klinge zu dick ist und eventuell etwas schmaler gefertigt werden könnten. Zudem könnte sich ein schnellerer Verschleiß der Klinge einstellen, da es sich größtenteils um Edelstahl handelte.

Vorteile

  • Sehr günstiger Preis
  • Starke Klinge aus Edelstahl, Chrom und Kohlenstoff
  • Sehr schöne, außergewöhnliche Optik
  • Leichtes Gewicht
  • Schöne Verpackung
  • Handlicher Holzgriff
  • Hammerschlagoberfläche ist handgefertigt  

Nachteile

  • Dicke Klinge
  • Schnellerer Verschleiß möglich

Warum gehört das beste japanische Messer in Ihre Küche?


Die Antwort ist relativ einfach. Sie können nicht nur mit dem Kochmesser japanisch kochen, sondern jede erdenkliche Speise der Welt zubereiten. Die Mischung aus der scharfen Klinge, der Ergonomie und der Klingenmaserung gewährleistet folgende Vorteile:

  • Leichtgängigeres Schneiden von Gemüse, Fisch und Fleisch.
  • Sauberere Schnitte für eine schönere Optik der Lebensmittel.
  • Die Maserung verhindert, dass sehr fein geschnittene Lebensmittel an der Klinge haften bleiben.
  • Feine saubere Schnitte wirken sich positiv auf die Aromaerhaltung der Lebensmittel aus. Wer mit einem unscharfen, minderwertigen Messer quetschen und reißen muss, zerstört die Zellen und damit auch die intensiven Aromastoffe. Die Gefahr besteht vor allem bei sehr kleinen Schnitten. 
  • Ergonomische Form verhindert Schmerzen im Handgelenk beim Schneiden. 
  • Die schöne Form, die anmutende Maserung und die große Klinge ergeben bei vielen Modellen ein kleines Kunstwerk. Santokumesser sehen einfach stilvoll in Ihrer Küche aus.

Außerdem eignet sich das japanische Kochmesser ideal als Geschenk für alle Hobbyköche!

Santokumesser Vergleich: Weitere Empfehlung mit Damaszener Stahl


Wir haben für Sie noch eine zusätzliche Empfehlung herausgesucht – für den Fall, dass Sie explizit ein Santokumesser mit Damaszener Stahl in einer geringen Preisklasse suchen. Im Folgenden stellen wir Ihnen das Modell genauer vor.

Eine weitere Empfehlung im Überblick : Santokumesser mit Damaszenerstahl: Gräwe Damaszener Santokumesser
Zwar handelt es sich nicht um 100%igen Damaszenerstahl, allerdings wurden die äußeren Schichten mit Damaszener versehen, um der Klinge somit den optimalen Schliff und eine erhöhte Elastizität zu geben. Die inneren Schichten bestehen aus einem harten VG-10 Stahl. Insgesamt ist die Klinge mit 67 Stahlschichten gefertigt und weist dadurch eine enorme Härte auf.

Der Griff hingegen wurde aus Holz (Pakkawood) und Edelstahlelementen hergestellt und hat einen stilvollen und angenehm weinroten Teint. Die Maserung komplettiert das runde und edle Design mit langen, ungleichmäßigen Linien über die gesamte Klinge hinweg.

Die Gesamtlänge des Messers beträgt 30,5 cm, während die Klinge 17,5 cm umfasst. Das Gewicht beträgt enorm leichte 185 Gramm, wodurch es ergonomisch in der Hand liegt.

Das Santokumesser kommt indes auch bei gelernten Köchen sehr gut an. Die Schärfe ist enorm und die Verarbeitung macht einen robusten und hochwertigen Eindruck. Für viele Kunden ist es das beste Messer überhaupt, vor allem, weil der Preis sehr günstig ist. Zu beachten ist jedoch, dass im Griff eine leichte Kuhle ist, die das Arbeiten für Rechtshänder erleichtert. Linkshänder werden jedoch kaum eine Beeinträchtigung feststellen können. Negativ ist, dass es die anfängliche Schärfe nicht lange behält und oft nachgeschliffen werden muss.

Vorteile

  • Günstiger Preis
  • Äußere Schichten aus Damaszener Stahl
  • 67 Stahllagen
  • Schöner weinroter Holzgriff
  • Ergonomischer Griff
  • Wenig Gewicht mit 185 Gramm

Nachteile

  • Leichte Vorteile für Rechtshänder in der Benutzung
  • Klinge bleibt nicht lange scharf

Santokumesser Vergleich: Fazit


Dies war nun unser „Test Santokumesser“! Alle drei Messer überzeugen durch eine überdurchschnittliche Qualität gemessen an ihrem Preis. Unser Qualitätssieger ist dabei die Luxusvariante für passionierte und sehr anspruchsvolle Köche.

Aufgrund der Vielseitigkeit und der idealen Ergonomie ist das „Küchenmesser Japan“ ein Küchenwerkzeug, das in keinem Haushalt fehlen darf. Mithilfe des Santokumessers lassen sich Speisen schneller, feiner und angenehmer zubereiten.

Viel Spaß beim Scheiden, Schnippeln und Kochen!

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