Leitungssucher Test

Leitungssucher Test

Inhaltsverzeichnis

Auf der Suche nach einem hochwertigen Leitungssucher werden Sie auf so einige Produkte stoßen. Die Preisspanne kann dabei recht verwirrend sein, da es sehr viele günstige aber nur wenige teure und mittelpreisige Modelle gibt.

Damit Sie beim Kauf genügend Klarheit bekommen, haben wir diesen Leitungssucher Vergleichstest angefertigt, in welchem wir Ihnen jeweils den besten Stromkabel Finder aus jeder Preisklasse vorstellen.

QUALITÄTSSIEGER : Bosch Leitungssucher D-tect 150
Dieses Modell ist für den professionellen Einsatz auf Baustellen geeignet und kostet dementsprechend sehr viel. Es ist dafür aber enorm robust und kann bis zu 15 cm tief messen und agiert dabei bis auf +-5mm haargenau. Geduld in der Anwendung ist aber auch hier in manchen Fällen gefragt.
KAUFEMPFEHLUNG : Bosch Leitungssucher GMS 120
Es handelt sich um ein Kabelortungsgerät der Mittelklasse, was sich sowohl im Preis als auch in der Leistung widerspiegelt. Die maximale Messtiefe beträgt 12 cm und Sie können drei verschiedene Ortungsmodi einstellen. Allerdings gibt es auch hier Falschmessungen – Geduld ist also erforderlich.
PREISSIEGER : Tacklife DMS03
Für einen super günstigen Preis bekommen Sie ein sehr zuverlässiges Gerät für den eigenen Haushalt oder für den gelegentlichen Gebrauch. Sie können bis zu 8 cm tief messen, während die Anzeige sehr gut ablesbar ist. Nicht immer ist die Lokalisierung und Messtiefe haargenau.

Was ist ein Leitungsfinder Test: Was ist ein Leitungssucher?


Wer ein Loch in eine Wand oder in eine Decke bohren möchte oder den Strom mit seinem Multimeter messen will, darf nicht einfach drauf los arbeiten. Denn in den Wänden oder in der Decke befinden sich zumeist an unbekannten Stellen Kabel und/oder Metalle. Treffen wir diese beim Bohren, können offensichtlich erhebliche Schäden entstehen.

An dieser Stelle ist nun ein Ortungsgerät für Stromleitungen notwendig. Über einen Scanmechanismus kann dieser etwaige Leitungen, Metalle und ggf. andere Fremdkörper aufspüren, sodass Sie sich ein Bild davon machen können, was sich im Inneren Ihrer Wände befindet.

Je nach Modell gibt es Unterschiede in den Eigenschaften. Manche können tiefer messen, andere wiederum sind in der Lage eine Vielzahl von verschiedenen Materialien ausfindig zu machen. Zudem definiert sich die Qualität über die Messgenauigkeit und über die Einfachheit der Anwendung.

Ein Wandscanner ist demnach eine Sicherheitsmaßnahme, die nicht unbedingt besonders viel kosten muss – vor allem dann nicht, wenn Sie im privaten Bereich bohren wollen. Wir zeigen Ihnen hier Modelle für den einfachen Gebrauch bis hin zum Profigebrauch.

Leitungssucher Test: Unsere TOP 3 im Detail

In diesem Abschnitt liefern wir Ihnen nun einen detaillierten Kabelsuchgerät Test, bei dem wir Ihnen unsere TOP 3 vorstellen. Die Preisunterschiede sind relativ groß, wobei unser Qualitätssieger im Grunde genommen explizit darauf abzielt, auf einer professionellen Baustelle eingesetzt zu werden.

Kaufempfehlung : Bosch Leitungssucher GMS 120
Der Leitungssucher Bosch ist das ideale Gerät für den semiprofessionellen Gebrauch, etwa für daheim oder für andere Räume, die nicht unbedingt im Stil einer Großbaustelle bearbeitet werden müssen.

Die Kalibrierung erfolgt vollautomatisch, wodurch das Modell sehr zuverlässig arbeitet. Die höchstmögliche Ortungstiefe beträgt indes 120mm (12cm). Bei Nichteisenmetallen liegt diese bei 80mm, bei spannungsführenden Leitungen bei 50mm und bei Holz bei 38mm.

Die Werte der Ortungstiefe sind in Relation zu dem Preis enorm hoch und für noch präzisere Ergebnisse können Sie zwischen drei Modi auswählen: Metallbaumodus, Trockenbaumodus und spannungsführende Leitungen.

Obendrein profitieren Sie von der Center Finder Skala, mit der Sie genau erkennen können, wo die Mitte der Stromleitung bzw. des entsprechenden Gegenstandes ist. Mit dabei ist auch eine 1x9 V Batterie mit der Sie direkt mit der Arbeit beginnen können.

Mit gerade einmal 270 Gramm liegt das Gerät super in der Hand und findet in jeder Tasche seinen Platz. Aufgrund der robusten Bauweise in Bosch Qualität ist das Modell auch sehr langlebig und geschützt vor Staub und Spritzwasser.

Kunden berichten, dass die Anzeige enorm genau ist und sogar bis auf Millimeter misst. Allerdings sind die Leuchten so hell, dass diese sogar blenden, wenn man sich in dunkler Umgebung befinden.

Ferner wird berichtet, dass es bei weitem kein „Wundergerät“ ist, man aber mit Geduld und bei richtiger Anwendung stets genaue Ergebnisse bekommt. Es gibt allerdings auch Kunden, denen es nicht gelingt, Leitungen mit absoluter Sicherheit zu orten.

Vorteile

  • Akzeptabler Preis
  • Genaue Messung in den meisten Fällen
  • 3 Ortungsmodi
  • Messung bis zu 12 cm
  • Liegt gut in der Hand

Nachteile

  • Manche Kunden berichten von falschen Messungen
  • Display schwer lesbar, wenn Leuchten eingeschaltet sind

Qualitätssieger : Bosch Leitungssucher D-tect 150
Hierbei handelt es sich in allen Belangen um ein professionelles Modell, dass für Großbaustellen und den regelmäßigen Einsatz zu gebrauchen ist. Der Preis hat es allerdings in sich!

So misst der Leitungsdetektor bis zu 15 cm tief und zeigt etwaige Leitungen, Metalle, Holzelemente und auch Kunststoff millimetergenau (mit einer Abweichung von (+- 5mm) an. Bei stromführenden Leitungen liegt die Erfassungstiefe bei 60mm und bei Holzunterkonstruktionen bei 40mm. Das Gewicht ist mit 1,55 kg allerdings recht hoch.

Eine eingebaute Materialklassifizierung gibt Ihnen zudem stets einen zuverlässigen Überblick über alle Materialien, die sich innerhalb der Wände und Decken auf Ihrer Baustelle befinden (auch Wandheizungen) und selbst mit feuchten Betonwänden kann der Bosch Leitungsfinder präzise Ergebnisse liefern.

Die Kundenbewertung zeigt grundsätzlich, dass es sich um ein starkes Gerät handelt, was allerdings auch seine Schwächen mitbringt. So funktioniert es super bei Armierungen auf glatten Betonwänden, allerdings weniger auf Altbauwänden. Hier werden stromführende Leitungen häufig falsch verkennt.

Auf der anderen Seite berichten einige Kunden aber auch, dass sie mit dem Gerät super zufrieden sind und alle Materialien in den Wänden ausnahmslos identifizieren können. Es lässt sich also wie bei fast jedem Leitungssucher – trotz des hohen Preises – die Tendenz erkennen, dass manche Kunden sehr gut zurechtkommen, während sich bei anderen die einen oder anderen Probleme erkenntlich geben.

Insgesamt aber ist dieses Gerät für den Profibedarf ausgelegt und funktioniert, wenn man sich mit ausreichend Geduld an die Kalibrierung heranwagt.

Vorteile

  • Hochwertig und robust verarbeitet
  • Messungen bis maximal 15 cm
  • Millimetergenaue Messung (+-5mm)
  • Mit Materialklassifizierung

Nachteile

  • Liefert nicht unter allen Bedingungen genaue Ergebnisse
  • Hohes Gewicht (1,55kg)

Preissieger : Tacklife DMS03
Für den Haushaltsgebrauch oder für kleine Einsätze ist der Stromleitungsfinder von Tacklife DMS03 eine geeignete Lösung, die zudem super ins kleine Geldbudget hineinpasst.

Integriert sind unter anderem eine einfache Kalibrierungsfunktion und ein Multimodus, mit welchem Sie Materialien erfassen können, die Sie vorher nicht einschätzen konnten. In diesem Modus erkennen Sie magnetisches und nicht-magnetisches Metall, Stahl, Kupferrohr, Holzbalken oder Metallbolzen.

Die Messtiefe von diesem Leitungsortungsgerät geht allerdings nur bis zu 8 cm, was wohl an dem Preisniveau liegt. Je nach Material, das erfasst werden soll, kann sich die Abtasttiefe auch etwas verringern. Das Display ist währenddessen sehr gut ablesbar und zeigt neben dem eingestellten Kalibrierungsmodus auch die Metallerfassungstiefe und die Erkennungssignalstärke an.

Das Gewicht beträgt gerade einmal 120 Gramm und eine Tragetasche ist im Lieferumfang enthalten. Eine Batterie für 6 Stunden Betriebszeit ist ebenfalls dabei.

Überraschenderweise fällt die relative Kundenbewertung im Vergleich zu unserem Qualitätssieger und unserer Kaufempfehlung sogar besser aus. Das hängt wahrscheinlich mit dem starken Preis-Leistungsverhältnis zusammen.

So berichten einige Kunden, dass bei stromführenden Leitungen das Gerät von Tacklife sogar etwas zuverlässiger als teurere Boschgeräte ist. Auch Metall und Holzbalken lassen sich problemlos identifizieren. Das Display ist dabei leicht verständlich und auch etwaige Signaltöne gut hörbar. Eine 100%ige Sicherheit kann allerdings nicht gewährleistet werden.

Vorteile

  • Sehr geringes Gewicht
  • Erfasst Materialien nahezu problemlos
  • Günstiger Preis
  • Übersichtliches Display

Nachteile

  • Messtiefe nur bis 8 cm
  • Keine 100%ig genaue Anzeige der Messtiefe

Stromleitung finden: So funktioniert es


Die Anwendung eines Stromdetektors ist denkbar einfach. Bei den meisten Modellen ist es zu Beginn notwendig die Wand bzw. die Fläche, die untersucht werden soll, zu scannen. Das heißt, dass der Kabeldetektor zunächst einmal das Ausgangsmaterial erfasst (z.B. Beton, Putz usw.), um anschließend innerhalb jenes Ausgangsmaterials die Stromleitungen finden zu können.

Beim Scanvorgang ist es wichtig, dass an der Stelle keine Kabel und kein Metall auftauchen, weil dadurch der Scan und damit der Ausgangswert verzerrt werden kann.

Nach dieser Kalibrierung weiß der Kabelsucher nun, dass er nach unterschiedlichen Materialien in der Wand bzw. in der Decke suchen muss und kann im Falle des Findens ausschlagen.

Um das Kabelmaterial oder um Metalle in der Wand ausfindig zu machen, können Sie nun mit dem Stromsuchgerät über die Fläche fahren. Sobald eine Leitung gefunden wird, erscheint ein Signal auf dem Display oder es ertönt ein Signalton.

Leitungssucher Test: Auf diese Faktoren kommt es beim Kauf an


Stromleitungen überprüfen ist ein Unterfangen, bei dem Sie möglichst genaue Ergebnisse bekommen müssen. Falls Sie weiterhin auf der Suche sind, sollten Sie sich unbedingt im Vorfeld über die folgenden Faktoren im Klaren sein, um kein falsches Gerät zu kaufen.

Welche Materialien wollen Sie prüfen?

Stromleitungen erkennen gehört in der Regel zum Standardrepertoire. Wenn Sie aber auch Holz oder Trockenbauelemente sowie bestimmte Metallsorten wie Kupfer oder Metallbolzen ausfindig   machen wollen, müssen Sie vorher genau checken, ob Ihr präferiertes Gerät dazu in der Lage ist.

Erfassungstiefe

Nicht jedes Gerät ist für jede Wanddicke geeignet. Manche schaffen höchstens 8 cm, andere bis zu 15 cm. Achten Sie außerdem darauf, dass die Messtiefe vom zu erfassenden Material abhängig ist. Wenn Sie zum Beispiel Holz aufspüren wollen, wird die mögliche Messtiefe stets geringer ausfallen wie bei Metall.

Kalibrierung

Heutzutage sind die meisten Stromprüfer für die Wand bereits mit einer automatischen Kalibrierung ausgestattet. Diese gewährleistet, dass das Modell das zu untersuchende Material der Wand bzw. Decke von alleine erkennt und somit zuverlässiger arbeitet. Bei einer manuellen Kalibrierung müssen Sie im Vorfeld einstellen, welches Material es zu untersuchen gilt, was natürlich eine Quelle für Fehlmessungen sein kann.

Ortungsgerät Test: Fazit


Das war nun unser Wandscanner Test. Wir hoffen, dass wir Ihnen einen guten Überblick verschaffen konnten und eines von unseren vorgestellten Produkten Ihren Ansprüchen gerecht werden kann. Falls Sie weiterhin nach einem Modell Ausschau halten möchten, sollten Sie im Vorfeld wissen, wie tief die Messtiefe sein muss und welche Materialien zu erfassen sind.